Gustumas
Es geht ums Verkosten.
Riechen, schmecken, vergleichen – und beschreiben, was man wahrnimmt. Gustumas sammelt Wissen und Texte dazu und bietet mit Gustumejo ein Werkzeug für gemeinsame Verkostungen. Den Anfang macht das Olivenöl.
Neu in Gustumas
- OlivenölGüteklassen, Verarbeitung, Kosten, Inhaltsstoffe und kulinarische Verwendung – die kompakte Einführung für Köche in Gustumejo.
- Aromen beschreiben – oder vergleichen?Schlüsselaromen geben eine Richtung. Für die Auswahl braucht es den Vergleich.
- Gib mir das Brett oder was hat der eingerittene Damensattel mit dem Bild da zu tun?Brettanomyces: wie Stall, Pflaster und Nelke in den Wein kommen
- „Niemand riecht so gut wie Du“Eine Buchbesprechung – und warum sie für den Vergleich spricht
Woher der Name?
Gustumas ist Esperanto und heißt „kostet“ – von gustumi, prüfend kosten. Wer Spanisch im Ohr hat, hört darin noch etwas anderes: gusto und más, Geschmack und mehr.
Warum Esperanto? Weil es ein wenig ist wie das Projekt selbst: eine erfundene Sprache, die auf der ganzen Welt gesprochen werden könnte und aus festen Bausteinen besteht. So ist auch die Methode hier gedacht – ein Vergleich, den jede und jeder überall anstellen kann: Produkte direkt nebeneinander verkosten und die Unterschiede in feste Klassen einordnen. Dass gustumas die Gegenwartsform ist, passt dazu: Dieser Vergleich gelingt im Moment, mit allem gleichzeitig vor sich, und viel schlechter über das Gedächtnis – mehr dazu in Vergleichen statt erinnern.
Aus diesen Bausteinen entstehen auch die Namen der anderen Bereiche:
- gustumi
- prüfend kosten, probieren
- gustumas
- „kostet“ – die Gegenwartsform
- gustumado
- das fortwährende Kosten (-ad-: andauernde Tätigkeit)
- gustumejo
- der Ort des Kostens (-ej-: Ort)